Related%20passage zu Nedarim 6:8
הַנּוֹדֵר מִן הַתְּמָרִים, מֻתָּר בִּדְבַשׁ תְּמָרִים. מִסִּתְוָנִיּוֹת, מֻתָּר בְּחֹמֶץ סִתְוָנִיּוֹת. רַבִּי יְהוּדָה בֶן בְּתֵירָא אוֹמֵר, כָּל שֶׁשֵּׁם תּוֹלַדְתּוֹ קְרוּיָה עָלָיו וְנוֹדֵר הֵימֶנּוּ, אָסוּר אַף בַּיּוֹצֵא הֵימֶנּוּ. וַחֲכָמִים מַתִּירִין:
Wenn man sich von Datteln abhält, darf man Dattelhonig essen. von "sitvaniyoth" [minderwertige Trauben, die im Herbst auf den Reben zurückblieben (stav). Sie sind nicht für Wein geeignet, und aus ihnen wird Essig hergestellt.] Er darf Sitvaniyoth-Essig essen. R. Yehudah b. Betheira sagt: Alles, dessen Produkte beim Namen genannt werden [und obwohl es sich geändert hat, wird es beim Namen seiner Quelle genannt, z. B. "Dattelhonig", "Sitvaniyoth-Essig"]—wenn er sich davon abhält, ist es ihm verboten (auch zu essen), was daraus kommt. Und die Weisen erlauben es. [Der Unterschied zwischen der ersten Tanna und den Weisen besteht darin, dass die erste Tanna der Ansicht ist, dass jemand, der sich von Sitvaniyoth abhebt, den von ihnen ausgestoßenen Essig essen darf, aber es ist ihm verboten, die Sitvaniyoth selbst zu essen. "Und die Weisen erlauben" die Sitvaniyoth selbst. Denn da Sitvaniyoth (in der Regel) nicht gegessen werden, war seine Absicht, als er sich von "Sitvaniyoth" abhielt, der von ihnen ausgestoßene Essig, nicht der Sitvaniyoth selbst. Die Halacha entspricht den Weisen. Eine andere Interpretation: "Und die Weisen erlauben Sitvaniyoth-Essig genauso wie Dattelhonig, die Weisen behaupten, dass sowohl mit Dingen, die zum Essen passen, als auch mit Dingen, die nicht zum Essen passen, wenn man sich etwas Bestimmtes verbietet, er es darf essen, was dabei herauskommt.]
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